Lange ist mein letzter Eintrag her… Im Dezember hatte ich mit meinem Adventskalender zu tun und in der Uni stand auch einiges an. Uni-Kram läuft weiter und es wird nicht weniger, aber ich hoffe, ein paar Einträge bekomme ich trotzdem hin 🙂

#luxusproblem

„Du hast aber echt Probleme!“ oder „Deine Probleme hätte ich gerne…“ hört man oft, wenn man sich über Dinge beschwert, die für den anderen absurd, lächerlich oder belanglos sind. Dank eines Liedes von warumLila bin ich ins Nachdenken gekommen, wie ich selbst mit diesen „Problemen“ umgehe…

Die ersten Wochen in einer neuen Stadt und an einer neuen Uni bringen viele Dinge mit sich: unbekannte Menschen und Orte, Überraschungen, Ungeplantes, nette Begegnungen, viel zu tun… und jede Menge Probleme!

Zugegeben, manches wäre echt fast zum richtigen Problem geworden, beispielsweise die Erstellung meines Stundenplans (das hat echt Nerven gekostet). Doch es gab allerdings auch Dinge, die ich mir selbst zum Problem machte. Dabei waren es eigentlich keine wirklichen Probleme, nennen wir sie deswegen mal „Luxusprobleme“.

Wenn du darüber nachdenkst, fallen dir sicherlich viele „Probleme“ ein, die du nur aufgrund von Luxus hast und die keine wirklichen Probleme sind.

Hier mal ein paar von meinen Luxusproblemen der letzten Tage/ Wochen:

  • Wegen Uni früh aufstehen zu müssen. #luxusproblem
  • Mein nicht mehr ganz neues Fahrrad klappert. #luxusproblem
  • Zu viel Auswahl beim Lebensmitteleinkauf. #luxusproblem
  • Nicht entscheiden können, was man essen will, weil der Kühlschrank voll ist. #luxusproblem
  • Mehrere Tage das gleiche Essen müssen, weil man zu viel davon gekocht hat. #luxusproblem
  • Welche App ich zum Spanisch lernen nehmen soll. #luxusproblem
  • Welchen Fernseher ich kaufen soll. #luxusproblem
  • Welchen Film man denn am Abend kucken könnte. #luxusproblem

Jedes dieser #luxusprobleme ist völlig absurd und ist es definitiv nicht wert, überhaupt als Problem bezeichnet zu werden. Trotzdem ärgere ich mich über manches oder bin vielleicht sogar genervt davon.

Die Band warumLila hat sich auch mit Luxusproblemen beschäftigt und ein Lied darüber geschrieben. Neben dem Ohrwurmpotential gibt der Text auch echt Grund zum Nachdenken. Schau und hör doch mal rein:

Wie du siehst, werden im Lied auch viele „Probleme“ angesprochen, einige davon kannst du bestimmt auch nachvollziehen… Warten, Staus, Termine, nervige Personen usw. – definitiv #luxusprobleme für mich 😉

Welches Fazit die Jungs aus dem Ganzen ziehen ist dabei wirklich genial: Das Leben ist schön. Klar läuft nicht immer alles rund und es gibt Probleme (nicht nur Luxusprobleme, sondern auch wirkliche Probleme), doch trotzdem ist das Leben gut so wie es ist.

„Wir ernten was wir säen.“ – Letztendlich ist es unsere Entscheidung, wie wir mit unserem Leben umgehen. Wir können, wie es das Lied ausdrückt, das Leben schön finden, unseren Luxus genießen und dankbar sein, für alles was wir haben, auch wenn nicht immer alles perfekt läuft. Oder wir beschweren uns, sind genervt von Sachen die falsch laufen, suchen uns immer neue Luxusprobleme (Oh man, ich hab nicht mehr das neuste Smartphone! #luxusproblem) und machen uns so selbst das Leben schwer.

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#luxusprobleme mit #dankbarsein ersetzen!

Wie wäre es denn hiermit: streiche die #luxusprobleme aus deinem Leben und ersetze sie mit #dankbarsein. Zum Beispiel, wie ich es mit meinen oben genannten #luxusproblemen gemacht habe:

  • Wegen Uni aufstehen zu müssen. #luxusproblem
    Ein Bett zum schlafen zu haben und überhaupt in die Uni gehen zu dürfen und dort neue Dinge zu lernen. #dankbarsein
  • Zu viel Auswahl beim Lebensmitteleinkauf zu haben. #luxusproblem
     Der Luxus, sich sein Essen heraussuchen zu können und zu kaufen, was einem schmeckt. #dankbarsein
  • Mehrere Tage das gleiche Essen müssen, weil man zu viel davon gekocht hat. #luxusproblem
     Die Tatsachen, die dieses „Problem“ überhaupt möglich machen, zu genießen (Dach über dem Kopf, Lebensmittel lagern & zubereiten zu können, mehr als genug zu Essen zu haben…) #dankbarsein
  • Die Frage, welchen Film man denn heute Abend kucken könnte. #luxusproblem
    Zeit zu haben, zu tun, worauf man Lust hat und dabei unendlich viele Möglichkeiten zu haben. #dankbarsein 

Das mit dem #dankbarsein hat warumLila übrigens schon vor zwei Jahren thematisiert und auch daraus ein Lied gemacht.

Unter welchen Luxusproblemen „leidest“ du gerade? Wie gehst du mit ihnen um? Welchen Hashtag würdest du öfter benutzen: #luxusproblem oder #dankbarsein?

Denk daran: Das Leben ist schön, aber nur, wenn du es zulässt. Behalte die guten Dinge, die du hast, im Blick und schaue nicht auf die „Probleme“ die der Luxus mit sich bringt. Geh mit einer positiven und dankbaren Einstellung durch das Leben und lass das auch die Menschen um dich herum spüren.

#luxusprobleme ade! Ich will mich im #dankbarsein üben! Machst du mit? 🙂

Faith is taking the first step even when you don’t see the whole staircase.


Glaube ist, den ersten Schritt zu gehen, obwohl man nicht die ganze Treppe sieht.

 

Martin Luther King Jr.

Es ist okay, wenn es nicht okay ist

Drei Abende hintereinander nichts vorhaben und machen können was ich will. Ich habe Zeit für mich und muss auf niemanden Rücksicht nehmen. Gestern konnte ich schon damit anfangen, heute und morgen wird sicher auch gut. Einfach nur gammeln und nichts tun… STOP!

Hallo 2015!!

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Ich wünsche dir ein frohes, gesundes und gesegnetes neues Jahr 2015!

Mal sehen, was das Jahr bringen wird. Manches ist vielleicht schon geplant, ein paar Events füllen den Terminkalender. Sicherlich wird es auch große und kleine Veränderungen geben. Einige Erwartungen und Hoffnungen werden sich erfüllen, andere nicht.

Doch egal was 2015 passieren wird, Jesus wird dabei sein und jede einzelne Sekunde mitgehen und das ist das wichtigste.

Also: auf ein überraschendes, spannendes und langweiliges, schönes und trauriges, verrücktes und amüsantes, hoffnungsvolles und enttäuschendes, vogelwildes aber vor allem von Gott gesegnetes Jahr 2015! 🙂

 

Photo Credit: Happy New Year 2015 Stock Photo by franky242 on freedigitalphotos.net

Auf dem Weihnachtsmarkt

Ich mag Weihnachtsmärkte. Es hat schon etwas, die festlich mit Lichtern geschmückten Stände anzusehen und über den Weihnachtsmarkt zu schlendern. Oder sich – wenn man die falsche Tageszeit erwischt – von Menschenmassen durchschieben zu lassen. Aber stehen bleiben und sehen, was verkauft wird, kann sowieso verhängnisvoll werden, wenn man nicht…

Musik-Czek: OneRepublic – I Lived

Heute ist „Totensonntag“ oder „Ewigkeitssonntag“, der letzte Sonntag im Kirchenjahr, an dem man daran gedenkt, wie kurz das Leben sein kann. Gestern ist mir ein passendes Lied über den Bildschirm geflimmert – mal wieder von OneRepublic. Deren Texte bringen einfach zum Nachdenken, genau wie Love Runs Out. Hier das Lyricvideo von OneRepublic:

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Gefühlte Gegensätze und gegensätzliche Gefühle

Bei mir hat sich ein seltsames Phänomen eingeschlichen, wenn ich mich dusche. Ich stehe unter dem warmen/ heißen Wasserstrahl – und mir ist kalt! Total verrückt, denn ich spüre zwar die Wärme auf meiner Haut, aber warm ist mit trotzdem nicht gleich, sondern erstmal das Gegenteil ist der Fall.