Praktische Theorie oder theoretische Praxis?

Im Zuge meiner Masterarbeit beschäftige ich mich gerade mit Verkündigung. Ein großes Wort, das vieles beinhaltet. Ich hab einiges dazu gelesen, verschiedene Meinungen dazu betrachtet und weiß definitiv mehr als vorher. Theoretisch weiß ich über Verkündigung also Bescheid.

Gleichzeitig ist es hier auf meinem Blog echt ruhig geworden und die letzten Monate ist kaum etwas passiert. Wer hätte gedacht, dass ich mich selbst zum Vorzeigeobjekt mache: Je mehr ich theoretisch über Verkündigung lernte, desto weniger praktizierte ich sie. Upps!

Kennst du das auch? Da willst du mehr über etwas erfahren, schaust dir Theorie an und vergisst dann, in die Praxis zurückzukehren.

So geht es vielen in der Kirche und in christlichen Kreisen auch. Wir machen interne Abende, lernen zu predigen, Jesus nachzufolgen und ein „guter Christ“ zu sein. In der Theorie können wir das alles! Doch wie sieht es mit der Praxis aus?

Praktische Anwendung ohne theoretische Hintergründe kann schief gehen – aber theoretisches Wissen ohne die praktische Umsetzung ist verschenktes Potential. Ich kann etwas über den Glauben wissen, aber wenn ich nicht selbst glaube, dann bringt das gar nichts. Ich kann viel über Verkündigung wissen, aber fange ich nicht an, Jesu Wort in die Welt zu tragen, bekommen es andere trotzdem nicht mit. Beides gehört zusammen, das Wissen und die Umsetzung.

Wo ist es bei dir an der Zeit, deine Theorie umzusetzen und anzufangen, sie zu leben? Worauf wartest du noch?

 

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