Lobpreis – Teil 3: Groß – klein – gut – schlecht

Gibt es gute oder schlechte Lobpreislieder? Gibt es großen oder kleinen Lobpreis?

Zugegeben, diese Begrifflichkeiten könnten etwas verwirren. Aber ich bin ja dafür da, um sie dir zu erklären. 😉

Manche bezeichnen Lobpreis als „groß“, wenn die Songwriter berühmt sind und tausende Menschen die Lieder kennen. Albert Frey verwendete hier allerdings eine andere Definition:

„Ob Lobpreis groß ist, liegt daran, wie ein Lied auf mich wirkt und was es mit mir macht.“

Es liegt also nicht am Lied an sich, sondern an dir! Es kann also sein, dass das gleiche Lied für dich „groß“ ist und für andere nicht und umgekehrt. Der Song kann bekannt oder unbekannt sein, deutsch oder englisch, lang oder kurz oder was auch immer – wenn er dich anspricht und du was mit dem Text anfangen kannst, ist es für dich großer Lobpreis.

Bei mir ist es oft so, dass ich „große“ Lieder mit Erfahrungen verbinde. Hat mich ein Lied mal angesprochen, beispielsweise bei einer Veranstaltung, und ich singe es später nochmal, dann fange ich gleich zu lächeln an und erinnere mich während ich singe an dieses Erlebnis. Das ist dann ein Stück weit „mein“ Song.

Gibt es auch „guten“ und „schlechten“ Lobpreis? Auch hier hatte Albert eine interessante Definition:

„Ein gutes Lied beinhaltet etwas Allgemeines, was für sehr viele Menschen gilt, auf trotzdem sehr spezielle Weise ausdrückt.“

Damit das ein bisschen verständlicher wird, benutze er das Lied „10,000 Reasons“ von Matt Redman als Beispiel. Wenn du das Lied nicht kennst, solltest du es dir unbedingt mal anhören!

Dieser Song drückt etwas allgemeines aus, nämlich, dass man zum Lobpreis berufen ist – etwas, was man in jedem Gottesdienst singen kann und nie falsch ist. Aber der Text, gerade die Formulierung mit „zehntausend Gründen“ ist etwas spezielles, so hat es vorher noch nie jemand gesagt. Man kann sich gut daran erinnern. Außerdem ist die Melodie eingängig und hat etwas erhebendes, das heißt, man singt davon wie das Herz Gott anbetet und die Melodie hilft dabei, es emotional nachzuempfinden.

Übrigens das Lied „10,000 Reasons“ wird es auch bald in einer deutschen Übersetzung geben. Ich hoffe, ich werde das in Zukunft öfter beim Lobpreis singen können, wenn es mehr Leute kennen lernen 🙂

Was denkst du darüber? Was ist für dich „guter“ oder „schlechter“ Lobpreis? Schreib mir, was du darüber denkst!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.